Vom Gratis-Drink bis zur Kryptowährung

Sinnvolle Vergütungsmodelle für die Gründungs- bis zur Stabilisierungsphase von Startups und Unternehmen
 

Veröffentlicht am 19. März 2019

Wächst ein Startup oder ein Unternehmen steigt gleichzeitig das Bedürfnis nach einem sinnvollen Vergütungssystem, das konkurrenzfähig ist. Wir fassen gängige, sinnvolle und innovative Vergütungsmodelle für die unterschiedlichen Lebenszyklen eines Startups für Euch zusammen.


Gründungsphase
Hier werden die Grundlagen des Vergütungssystems gelegt. Es sind noch viele Freelancer und Praktikanten tätig – und festangestellte Mitarbeiter erhalten oft eine Grundvergütung mit Aussicht auf eventuelle Sonderauszahlungen. Häufig gibt es als Anreiz für Mitarbeiter Benefits wie kostenlose Getränke und Mahlzeiten. Hier müssen Startups nur beachten, dass sich diese Benefits durch eine Regelmäßigkeit in einen festen Leistungsanspruch des Arbeitsnehmers verwandeln können. Dies gilt es in einem sorgfältig gestalteten Arbeitsvertrag abzusichern.

Wachstumsphase
Die Zahl der Mitarbeiter wächst, die Vergütung ist noch von großer Diversität geprägt. Gehälter werden noch sehr individuell ausgehandelt und festgelegt. Um Fachkräfte ins Unternehmen zu bekommen, wird häufig mit Boni gearbeitet, die leistungsbasiert sind. Hier ist zu beachten, dass leistungsbezogene Sonderzahlungen einen Arbeitslohn im klassischen Sinn darstellen und ratierlich zu gewähren sind. Einen Unterschied hierzu bilden Gratifikationen wie Weihnachtsgelder oder 13. Monatsgehälter.

Stabilisierungsphase
Die Mitarbeiterzahl wächst, es steigt das Bedürfnis nach sinnvoller Organisation. Viele Startups und Unternehmen greifen zu diesem Zeitpunkt auf klassische Vergütungsmodelle wie Gehaltsbandsysteme oder variable Vergütungen zu. Viele Startups bleiben aber auch hier weiterhin kreativ und anderen Vergütungsmodellen aufgeschlossen. Flache Hierarchien und agile Arbeitsmethoden haben hierauf einen immensen Einfluss. Eine Grundvergütung im Hinblick auf eine Entgeltgleichheit spielt hier eine große Rolle, genauso wie eine variable, nicht automatisierte Vergütung in Bezug auf Mehr- und Sonderleistungen.

Neue Trends unter den Vergütungsoptionen
Neue, innovative Vergütungsoptionen gibt es zahlreiche. Beispielsweise erfreuen sich Mobilitätsangebote, wie Fahrrad- oder Elektroroller-Leasing oder auch Zuschüsse zur Nutzung von Car-Sharing-Angeboten großer Beliebtheit. Ganz neu wird experimentiert mit Token oder Kryptowährung als zusätzliche Vergütung. Hierbei wird der virtuellen Währung ein bestimmter Wert zugeordnet und der Mitarbeiter darüber am Unternehmenserfolg beteiligt. Rechtlich gesehen ist dies noch völliges Neuland, da die virtuelle Währung bei ausbleibender Steigung am Ende auch völlig wertlos sein kann.

Unser Fazit
Die Grundlagen für eine sinnvolle Vergütung sollten früh gelegt werden. Hier sollten Startups schon zu Beginn eine Art “Fahrplan” für Ihr Unternehmen erstellen, um bei Wachstum und Entwicklung nicht den Faden zu verlieren oder Mitarbeiter durch zu große Diversität im Lohn zu verlieren.

Solltet Ihr hierzu Fragen haben, wendet Euch gerne an uns!

 

 

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